FTP-Verbindung mit ColdFusion Builder funktioniert nun

Mittlerweile habe ich auch einen Erfolg bei den FTP-Verbindungen mit der public Beta des ColdFusion Builders verzeichnen können. Einmal war der Port falsch und einmal lag es an der Konfiguration des Users. Vermutlich.

Zugegeben, den ColdFusion Builder trifft wahrscheinlich in den meisten Fällen keine Schuld. Den Port mindestens hätte ich selber korrekt angeben können. Bestärkt durch den unerwarteten Erfolg habe ich natürlich gleich ein paar meiner bekannten FTP-Server zu verbinden versucht. Mit durchzogenem Erfolg. Mit Linux-Rechnern hatte ich keine Probleme, auch nicht mit Windows 2004-Rechnern. Nur ältere Windows NT5 Maschinen verweigerten mir nach wie vor einen freundlichen Datenaustausch. ColdFusion Builder verwendet andere FTP-Kommandos im Vergleich zu Aptanas-FTP-Client. Hier zum Vergleich das Protokoll.

Aptana:
220 XXX Microsoft FTP Service (Version 5.0).
ftp>
USER username
331 Password required for username.
ftp> PASS *****
230 User username logged in.
ftp> TYPE I
200 Type set to I.
ftp> SYST
215 Windows_NT version 5.0
ftp> PWD
257 "/username" is current directory.
ftp> PASV
227 Entering Passive Mode (xxx,xxx,xxx,xxx,xxx,xxx).
ftp> LIST /username
125 Data connection already open; Transfer starting.
226 Transfer complete.

ColdFusion Builder:
220 xxx Microsoft FTP Service (Version 5.0).
ftp>
USER xxx
331 Password required for xxx.
ftp> PASS *****
230 User username logged in.
ftp> TYPE I
200 Type set to I.
ftp> FEAT
500 'FEAT': command not understood
ftp> CWD /
250 CWD command successful.
ftp> SYST
215 Windows_NT version 5.0
ftp> PWD
257 "/" is current directory.
ftp> PASV
227 Entering Passive Mode (xxx,xxx,xxx,xxx,xxx,xxx).
ftp> LIST -a
125 Data connection already open; Transfer starting.
226 Transfer complete.

Wie man sieht, kann die Windows NT-Kiste mit dem FEAT-Kommando nicht gerade viel anfangen. Dies war allerdings nichts das Problem. Sondern das Verzeichnis. Beim zweiten Log-Eintrag finden wir die Zeile
257 «/» is current directory.
Oha, bei meiner bisherigen Installation stand an gleicher Stelle
257 «/username» is current directory.
Also trug ich beim Verbindungs-Manager unter «Remote-Path» nochmals den Usernamen ein und – Abrakadabra – meine Verzeichnisse wurden angezeigt. Allerdings verstehe ich nicht ganz, weshalb ich den Usernamen nochmals beim Remote-Pfad angeben musste. Maske der FTP-Verbindungseinstellungen

Hat dafür jemand eine Erklärung?

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