meine ersten Schritte mit dem ColdFusion Builder

Ums gleich vorweg zu nehmen: weit bin ich nicht gekommen. Die Installation hat zwar reibungslos geklappt, arbeiten kann ich aber trotzdem noch nicht mit der public Beta des ColdFusion Builders.

Der Download der Beta-Version dauerte für meinen Geschmack etwas lange und ist zudem mit 362 MB auch ziemlich schwer geraten. Eine durchschnittliche Eclipse-Umgebung für CF-Entwicklung mit cfecplise braucht ungefähr die Hälfte, also knapp 180 MB. In meinem bisherigen Fall umfasst dies neben dem Eclipse-Core Galileo das CF-Plugin cfeclipse, für HTML, JavaScript, CSS und FTP-Verbindungen Aptana, Ant und Subversion. Ein paar weitere Plugins, die ich leider irgendwie nicht mehr deinstallieren kann mit Galileo, kommen noch dazu, allerdings benutze ich diese kaum. Das Aufstarten meiner bisherigen Umgebung dauert mittlerweile recht lange. Woran’s liegt, kann ich nicht genau sagen. Vermutlich hat aber die Anzahl Projekte, Plugins und geöffnete Dateien einen Einfluss darauf. Verglichen mit HomeSite, meiner einstigen Lieblings-IDE, vergehen einfach welten, bis meine Arbeitsoberfläche geladen ist.

Standalone-Installation

Und deshalb habe ich mich bei beim Aufsetzen der ColdFusion-Builder-Umgebung für eine Standalone-Installation entschlossen. Alles getrennt, um einen objektiven Eindruck gewinnen zu können und das Programm auch wieder einigermassen sauber entfernen zu können. Die Installation lief wie gesagt reibungslos. Der Installer von Adobe klappte wunderbar und bereite kein Kopfzerbrechen mit unerklärlichen Dialogen. Die erste Hürde haben wir also ohne Schwierigkeiten genommen.

Angenehme Startzeit

Gespannt war ich auf die Startzeit. Und die wusste im Vergleich zu meiner regulären Eclipse-Umgebung angenehm, um nicht zu sagen brutal schnell. Das Aufstarten von Eclipse dauert einfach eine Weile – und im Vergleich zu HomeSite sind das einfach immer noch Welten. Aber eben, allemal besser als bei meiner jetzigen Umgebung.

Aufgeräumter Workspace

Die Arbeitsoberfläche sieht auch aufgeräumt auf. Wenngleich der Platz immer irgendwie knapp ist, solange man nicht über einen Breitbildschirm verfügt. Aber das ist ein generelles Übel von Eclipse, an das ich mich nur schwerlich gewöhne. Den aufgeräumten Workspace wollte ich natürlich schnell mit meinen Projektmappings und FTP-Verbindung ein wenig bereichern.

Problem mit FTP-Verbindungen

Und da begannen meine ersten Krämpfe. Das Einrichten der FTP-Verbindungen war kein Problem. Nur leider wurden mir bislang keine Dateien angezeigt. Der Test in den Einstellungen verlief zwar noch positiv, die Verbindung kommt also zu Stande, aber Dateien werden übertragen, respektive können nicht abgerufen werden. Seltsam, aber ich bekomm’s nicht zum Laufen. Besser klappt es mit SFTP-Verbindungen. Bei meiner bisherigen Eclispe-Installation brachte ich hier keine Verbindung zustande, weshalb ich auf Dreamweaver ausweichen oder die Synchronisation mit WinSCP manuell durchführen musste. Beides nicht optimal. Umso glücklicher war ich, als ich von der SFTP-Integration in ColdFusion Builder gehört habe. Und tatsächlich, sie funktioniert. Und ich erhalte sogar die Dateistruktur, kann also mit den Dateien arbeiten. Leider tauchte alsbald das nächste Problem auf. Und zwar mit den lieben Zeichensätzen. Meine Sonderzeichen werden nun vermüllt, obwohl ich die Dateien jeweils mit UTF-8 speichere. Da muss ich nun also auch eine geeignete Einstellung finden, um sorgenfrei arbeiten zu können. Für heute sind die Test einmal abgeschlossen, ohne dass ich etwas vernünftiges hätte anstellen können. Schauen wir morgen weiter.

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